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	<title>Sandsteintour Sächsische Schweiz &#187; Gedenkweg</title>
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	<description>Gipfel + Höhlen + Wandern im Elbsandsteingebirge</description>
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		<title>Karsten-Jilge-Gedenkweg</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 16:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mario</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klettern]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkweg]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Am 24.10.2009 traf ich mich mit Dave beim guten alten Fips, der noch am Sachen packen war. Als er das erledigt hatte, verstauten wir unsere Rucksäcke im Auto und fuhren zum Parkplatz an der Dürrkamnitz. Der starke Nebel ließ keine Sonne durch, aber es wurde auf dem Weg zum Gipfel schnell warm. Nach kurzem Lauf durch den schönen Böhmerwald, immer Richtung Grenzturm, kamen wir rasch an unserem Ziel an, dem Turm am Schacht. Die viel zu schweren Rucksäcke fielen schnell vom Rücken auf den noch regennassen Waldboden. Nach kurzem durchatmen kam auch Fips an, der wie immer sehr interessiert in der Gegend rum schaut und dadurch schnell mal abdriftet. Schnell wurde der neue Gipfel umschwärmt und jede Seite auf Herz und Nieren geprüft. Albi erklärte mir in einer Mail genauestens wo noch eine lohnende Möglichkeit einer Erstbegehung am Gipfel frei wäre. Diese war schnell gefunden und auch für gut befunden. Jetzt kletterten wir erst mal auf diesen Turm, um im Buch nachzulesen ob der Riss im Tal noch frei ist. Der Gipfel wurde von Moppi erschlossen, wie wir schnell feststellten und zu unserem Erstaunen lag das Gipfelbuch erst seit kurzem aus. Es waren erst drei Seiten beschrieben und der Weg den wir vor hatten noch nicht geklettert. Rasch fanden wir uns an den Rucksäcken auf sicherem Waldboden wieder. Ein kurzer Angstschauer erfasste mich, als ich so manches Problem, welches mich erwarten könnte, in meinem Kopf vorspielte. Diese Angst zwang mich noch einmal zum anschauen des Weges. Das Fachsimpeln mit Fips am Einstieg war wie immer sehr erregend und schnell war die Angst wie weg geblasen. Nach genauerem schauen erkannten wir im oberen Teil eine recht gute Schlingenmöglichkeit, einen Kinderkopf. Da traf eine Frau bei uns an, die ich vom sehen her als Frau von Matze enttarnte. Im Schlepptau Riss-Jörg und ihren Mann Matze. Jetzt war alles klar zum klettern. Der Gurt und die Schlingen waren schnell angelegt. Nun am Einstieg stehend, die Schuhe schließend, begonnen die ersten Klettermeter. Die Hände umschlossen eine solide, scharfe Hangel. An dieser erreichte ich besser als gedacht eine Erweiterung, wo sich tief im Rissinneren zwei kleinere Blöcke verklemmt hatten. Der obere Block erschien mir, da ja noch keine Schlinge lag, als geeignet zum legen einer moralischen Unterstützung. Der Riss machte Platz für meine linke Hälfte und da kam auch die Schwierigkeit, ein Aufschwung. Ich versuchte mich aus dem sich wieder verengenden Riss raus zu schieben. Doch leider gelang mir das nicht und kletternd ging es nach unten zum Einstieg zurück. Jetzt war der Riss-Spezialist Jörg an der Reihe. Riss-Jörg war schnell an der Stelle meines Scheiterns angekommen. Er machte aber nicht den Fehler, sich in dem Riss zu verklemmen und so gelang es ihm die Schlingenstelle zu erreichen. Er legte in einer nicht sehr schönen Beinstellung und leicht zitternd die so notwendige, wie er sie nannte, Schlange. Diese Schlange ringelte sich in den Riss hinein und lag äußerst stabil. Nun war der Rest des Weges für ihn kein Problem mehr und schnell erreichte er den Ausstiegskamin. Alle kamen ohne größere Probleme hinterher und bedankten sich bei Jörg, mit einem Berg Heil, für diese schöne Klettertour.</p>
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